neu

 

 

Bericht über den

Wienerweihnachtsmann

im Standard

am 16.12.2009

 

Artikelbild

http://derstandard.at/1259281973055/Reportage-Im-Fruehling-bin-ich-der-Osterhase

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Bericht und Fotos

vom

Adventmarkt

am 23.11.2012 und 24.11.2012

18. Bezirk

Teschnergasse 3

http://www.meinbezirk.at/wien-15-rudolfsheim-fuenfhaus/chronik/adventmarkt-in-der-teschnergasse-d413093.html

 

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Bericht

über

NIKOLAUS

im

Wiener Rathaus

 

http://oxonitsch.at/921-03-Dezember-2012-Ueber-1-000-Kindergartenkinder-beim-Nikolofest-im-Wiener-Rathaus.html

 

 

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Heuer brav gewesen?

Der Nikolaus kommt in den TRAISENPARK. in Sankt Pölten

Weißer Bart, Bischofsmütze und langer Stab – so sieht er aus, der gute Mann, auf den sich am 6. Dezember alle Kinder freuen. Schließlich hat der Nikolaus ja auch einen riesigen Sack voller Geschenke dabei, wenn er pünktlich um 16 Uhr ins Einkaufszentrum kommt. Und die verteilt er dann an alle braven Kinder. Also, wenn du brav gewesen bist, dann komm am 6. Dezember um 16 Uhr doch vorbei, vielleicht hat der Nikolaus ja auch für dich ein Sackerl mit Geschenken dabei!

Nikolaus im TRAISENPARK: 6. Dezember, 16 bis 18 Uhr

 

 

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Artikel

in der

ÖSTERRREICH

http://www.österreich.at/nachrichten/Weihnachten-so-frueh-wie-nie/118576812

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Bericht über den

Wienerweihnachtsmann

im Standard

 

Ich wünsch mir einen Lotto-Sechser

22. Dezember 2013, 10:00

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    Weihnachtsmann Günter Aichinger träumt von einem Penthouse mit Blick auf Wien-Favoriten

    Günter Aichinger ist heute Weihnachtsmann und morgen Osterhase. Wünsche hat er trotzdem: Er träumt von einem Penthouse mit Blick auf Wien-Favoriten. Wojciech Czaja durfte mal seinen Bart kraulen.

    "Der Weihnachtsmann, ho ho ho, das sag ich Ihnen, kommt nicht vom Polarkreis, sondern aus dem tiefsten Oberösterreich. Ein großes Getränkeunternehmen war damals auf der Suche nach Miet-Weihnachtsmännern. Ich habe mich beworben, hab das Casting bestanden, und seit damals schlüpfe ich Jahr für Jahr in die Rolle des Santa Claus. Zu meinen Auftraggebern zählen Privatleute, aber auch Einkaufszentren und größere Unternehmen. Außerdem bin ich immer wieder in Werbespots zu sehen. Die Hälfte meiner Weihnachtsmann-Einnahmen spende ich der Gruft. Die andere Hälfte ist ein Zubrot zu meiner Pension.

    http://images.derstandard.at/2013/12/20/1385287414194-aichinger704.jpg

    Rentier Rudolf? Schäferhund Pajazzo! Weihnachtsmann Günter Aichinger in seinem festlich geschmückten Wohnzimmer: "Ich hab's gern still und besinnlich." (Foto: Pilo Pichler; Bildansicht durch Klick vergrößern)

    Als ich in den Achtzigerjahren nach Wien gezogen bin und mit dem Weihnachtsmann-Sein begonnen habe, hatte ich noch einen aufgeklebten Plastikbart, aber der hält nicht gut, man schwitzt, und überhaupt ist das pseudo. Mittlerweile habe ich es mir angeeignet, mir jedes Jahr im Mai einen Bart wachsen zu lassen, der im Advent so richtig groß und weich ist. Das ist mein USP. Den Auftraggebern gefällt das. Sie bevorzugen echtes Barthaar. Allerdings - das ist der Deal mit meiner Lebensgefährtin Gabriele - muss ich mir den Bart am 7. Jänner, also einen Tag nach den Heiligen Drei Königen, wieder ratzfatz abrasieren.

    Das g'miatliche Beieinandersitzen, das Weihnachten früher war, ist längst Geschichte. Manchmal, wenn ich den Leuten dabei zuseh, wie ang' fressen sie dreinschauen, vergeht's mir richtig. Was ist aus dem schönen, besinnlichen Weihnachtsfest geworden? Ein hektisches Konsumfest! Trotzdem liebe ich es, als Weihnachtsmann aufzutreten. Allein schon das Leuchten in den Augen der Kinder ist ein Geschenk.

    Auch sonst geht's in meinem ach so ruhigen Pensionistenleben ziemlich rund zu, denn ich trete ja nicht nur als Weihnachtsmann auf, sondern auch als Nikolaus, Väterchen Frost und Osterhase, bin also ständig unter Leuten. Und wenn ich dann endlich mal zu Hause bin, genieße ich die Ruhe. Ich hab's gern still und besinnlich, verbring den Abend daheim, geh wandern oder bummeln. Entsprechend schaut die Wohnung aus. Die Möbel sind schlicht, modern, hell, unauffällig, nichts Besonderes. Insgesamt hat die Wohnung circa 42 Quadratmeter, wobei ich einen großen Balkon hab, auf dem wir manchmal mit Freunden abhängen, Bier trinken und grillen. Ich mag das sehr. Das Haus selbst ist ein Gemeindebau aus den, ich glaub, frühen Dreißigerjahren, so richtig mittendrin in Favoriten. Wir haben einen Fernwärme-Anschluss, die Grundrisse sind okay, und mit den Nachbarn versteh ich mich auch sehr gut.

    Manchmal wird's ein bissl eng, denn erstens besitze ich acht volle Weihnachtsmann-Kostüme, die irgendwo untergebracht werden müssen, zweitens lebe ich hier mit meinem weißen Schäferhund Pajazzo, den manche als Rentier Rudolf bezeichnen, und drittens, wenn dann auch noch meine Lebensgefährtin Gabriele zu Besuch ist, na ja ... Die meiste Zeit verbringen wir daher bei ihr zu Hause. Sie wohnt in einer 60-Quadratmeter-Wohnung im 23. Bezirk. Da haben wir mehr Platz. So ist das halt mit dem Hin- und Herpendeln.

    Eigentlich bin ich glücklich so, wie es ist. Ich habe nicht vor, meine Wohnsituation zu verändern. Allerdings spiele ich Lotto, und sollte ich jemals einen Sechser gewinnen, dann will ich in eine Penthouse-Wohnung mit Terrasse und Blick auf die Stadt ziehen. Denn ich liebe Wien, und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als am Morgen nach dem Aufwachen den Blick über die ganze Dachlandschaft schweifen zu lassen. Wünschen darf man sich's ja. Und wer weiß, vielleicht kommt ja eines Tages ein Weihnachtsengerl vorbei und erfüllt mir meinen Traum." (DER STANDARD, 21.12.2013)

    Günter Aichinger, geb. 1948 in Spital am Pyhrn in Oberösterreich, besuchte die Hauptschule und machte eine Lehre als Wagenkunstschmied und Tischler. Danach war er 20 Jahre lang für eine Lackfabrik tätig. Nebenbei war er bei der  Freiwilligen Feuerwehr. Danach arbeitete er als Portier. Seit 2009 ist er Pensionist. Heute jobbt Aichinger als Osterhase,  Nikolaus und Weihnachtsmann. Er wirkte bereits in TV-Werbespots für Coca-Cola, Kika, Bellaflora, A1, Ö3, Fly Niki und  Wienenergie mit und betreut einige Weihnachtsmann-Kollegen über eine von ihm gegründete Internet-Plattform.

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Bericht über den

Wienerweihnachtsmann

vom

18.12.2014

http://warda.at/magazin/99-der-gepiercte-weihnachtsmann

 

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Bericht

in der

Zeitung  ÖSTERREICH

vom

04.11.2015

 

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Bericht

in der

Kronen Zeitung

 

 

  "Kronen Zeitung" vom 06.12.2015 Seite 32

Glauben Kinder von heute noch an den Nikolaus?

Günter Aichinger (67) im Gespräch mit Conny Bischofberger

Goldener Mantel, Bischofsmütze und Stab: Der Pensionist (dreijfacher Vater, sechsfacher Großvater) liebt und pflegt sein

Nikolaus-Kostüm. Die Rolle spielt er mit Haut und Haar.

Der Mann sieht auch privat aus wie der heilige Nikolaus: Lustige blaue Augen, gütiges Lächeln, Lesebrille, Knollennase,

weißer Rauschebart. Noch ganz ergriffen von den 400 kleinen Fans, die er an diesem Nachmittag aus den Wiener

Kindergärten empfangen hat, sitzt er am runden Tischchen vor der rot-goldenen Weihnachts-Deko und lächelt. Dann erzählt

der 67-Jährige von Multikulti- und Patchworkfamilien, Geschenkekult und seiner ganz persönlichen Motivation für den

Wahnsinn – alle Jahre wieder.

Tragen Sie diesen langen Bart eigentlich freiwillig?

Den lasse ich mir jedes Jahr ab Mai extra wachsen. Unter den Kunstbärten schwitzt man so, und irgendwann fangen sie an zu

stinken. Bis vor ein paar Jahren kam das Weiß noch aus der Spraydose. Jetzt ist alles echt. Bis 8. Jänner bleibt der Bart, dann

rasier ich ihn ab. Meine Frau ist dann immer ganz froh und sagt: Gott sei Dank, du siehst jetzt wieder zehn Jahre jünger aus!

Wie wird man Berufsnikolo?

Ich war 1989 der Coca-Cola-Weihnachtsmann. Da musste ich 14 Tage durch Wien marschieren und Geschenke verteilen.

Das hat mir gefallen, also bin ich als Nikolaus gegangen. Mittlerweile spiele ich auch Väterchen Frost, das ist bei

russisch-orthodoxen Familien Tradition. Da habe ich dann sogar eine Dolmetscherin

dabei.

Kann sich der Nikolaus in der Multikulti-Gesellschaft behaupten?

Er gehört zu unserer Tradition. Und war ursprünglich ja Bischof von Myra in Kleinasien, der heutigen Türkei. Ich treffe in den

Kindergärten auf serbische, türkische, arabische Kinder. Die haben alle kein Problem mit mir. Privat buchen deren Eltern

natürlich keinen Nikolaus, die bevorzugen den Weihnachtsmann. Deshalb schlüpfe ich in alle Rollen. Man wird flexibel mit der

Zeit.

Wie viele Kostüme haben Sie?

Drei Nikolaus-, sechs Weihnachtsmann-, zwei Krampus- und ein Väterchen-Frost-Kostüm. Wobei viele Erwachsene den

Unterschied zwischen Weihnachtsmann und dem heiligen Nikolaus gar nicht mehr kennen.

Glauben Kinder von heute noch an den Nikolaus?

Ich erlebe immer wieder, dass sie ganz ehrfurchtsvoll sind, dass ihre Augen strahlen, wenn sie mich sehen. Das sind schöne

Momente. Ich glaube, der Nikolaus ist heute mehr denn je eine starke Symbolfigur.

Wofür?

Für den Glauben. Oder eine übergeordnete Autorität. Das nutzen manche Eltern als pädagogische Waffe. Aber da spiele ich

nicht mit. Ich bin kein Kinderschreck.

Welche Ermahnungen stehen denn am häufigsten in Ihrem goldenen Buch?

Brav die Zähne putzen! Nicht so viel am Computer spielen! Nicht immer den Hund am Schwanz ziehen. Ich lese aber immer

zuerst das Positive vor. Sonst sind die Kinder ganz verschreckt.

Was wollen die ganz Kleinen von Ihnen wissen?

Wo ich herkomme und ob ich einen Schlitten habe. Ich sage ihnen natürlich nicht, dass ich mit meinem kleinen roten Mazda

da bin, in den der Bischofsstab gerade mal reinpasst.

Sie haben Einblick in sehr viele Familien. Was ist am Nikolausabend los?

Ich erlebe da so einiges. Arbeitslose Eltern, die mit ihren kleinen Kindern in einem Raum wohnen, und über den Betten ist die

Wäscheleine gespannt. Und protzige Villen, wo Säcke voller Geschenke vor der Tür stehen – iPhones, Laptops, sogar

Urlaubsreisen. Ich frage mich, was diese Eltern ihren Kindern zu Weihnachten schenken.

Was hat sich in den letzten 20 Jahren verändert?

Alles – angefangen von den Wohnungen bis hin zu den Kindern. Als ich anfing, haben die Eltern noch mit Blitz fotografiert.

Heute machen die Kinder mit ihren Smartphones Selfies. Sie sind überhaupt viel anspruchsvoller geworden. Früher haben sie

sich über Mandarinen, Nüsse, Lebkuchen und vielleicht einen Schoko-Nikolaus richtig gefreut. Heute fragen sie sofort: Und wo

sind die anderen Geschenke?

Machen Sie selber auch Selfies?

Nein, ich bin noch von der alten Schule. Aber man findet mich immerhin schon auf Facebook.

Was war Ihr berührendstes Erlebnis?

Das war in einem Einkaufszentrum. Da hat sich ein kleines Mädchen an meinen Rockzipfel gehängt und ist nicht mehr von mir

gewichen. Ich hab’ sie gefragt, wo ihre Eltern sind. Sie sagte: „Da drüben, sie streiten schon wieder. Sie streiten die ganze

Zeit.“ Ich hab versucht, das Mädchen zu trösten: Das wird schon wieder! Es ist bitter, wenn man einem Kind nicht wirklich

helfen kann.

Und das Verrückteste?

Das war, als mich ein Prominenter eine ganze Nacht lang gebucht hat. Ich musste mich als Weihnachtsmann verkleidet ans

Steuer einer Stretchlimo setzen und seine Gäste herumkutschieren. Sie haben hinten gefeiert, und ich bin die Autobahn raufund

runtergefahren, bis um sieben Uhr in der Früh.

Wie hoch war die Gage?

Ein paar hundert Euro. Ich mache das nicht wegen des Geldes, im Gegenteil. Ich spende 50 Prozent meiner Honorare an die

Gruft.

Wie kommt das?

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da ist es mir dreckig gegangen. Damals hat mir der ehemalige Wiener Bürgermeister Zilk

aus der Patsche geholfen. Ich weiß deshalb, wie schnell man ganz unten ist. Das will ich nie vergessen.

 

 

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Hatschi Bankhofer von Radio Wien

 

Hatschi Bankhofer von Radio Wien Interview mit dem Hausmeister

Robert Schuster

 

Weihnachtsmann und Christkind kommen in einer Kutsche

 

 

 

 


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